Neue Software nötig Airbus ruft A320-Jets zurück
Stand: 28.11.2025 21:36 Uhr
Viele Airbus-Flugzeuge der A320-Reihe müssen überprüft werden, bevor sie wieder starten können. Starke kosmische Strahlung könnte bei betroffenen Maschinen die Steuerung beeinträchtigen, teilte das Unternehmen mit.
Wegen eines Software-Problems müssen viele Flieger vom Typ A320 am Boden bleiben. Der europäische Flugzeughersteller Airbus muss bei Flugzeugen seiner A320-Familie neue Software aufspielen. Das Unternehmen teilte mit, ein Zwischenfall bei einem Flugzeug der A320-Familie habe gezeigt, dass intensive kosmische Strahlung, die bei Sonnenstürmen Richtung Erde geschleudert wird, Daten beschädigen könne, die für die Steuerung wichtig seien.
„Airbus ist sich bewusst, dass diese Empfehlungen zu Betriebsunterbrechungen für Passagiere und Kunden führen werden“, so das Unternehmen. Die Lufthansa erklärte am Abend, möglicherweise werde es über das Wochenende zu einer kleinen Zahl von Flugausfällen und -verspätungen kommen.
Beeinträchtigung des Flugverkehrs befürchtet
Branchenkreisen zufolge sind rund 6.000 Flugzeuge betroffen, mehr als die Hälfte der weltweiten Flotte. Die Reparaturen müssten noch vor dem nächsten Flug vorgenommen werden, erklärte Airbus.
Bei etwa zwei Dritteln der betroffenen Flugzeuge wird der Rückruf Insidern zufolge nur zu einer relativ kurzen Stilllegung führen, da die Fluggesellschaften auf eine frühere Softwareversion zurückgreifen könnten, berichtet die Agentur Reuters. Bei mehreren Hundert Jets müsse aber möglicherweise auch die Hardware ausgetauscht werden, was zu wochenlangen Ausfallzeiten führen könne.
Laut Airbus sind gegenwärtig rund 11.300 Flugzeuge der verkaufsstarken A320-Familie im Einsatz, darunter 6.440 des Kernmodells A320. Die Modellreihe gilt inzwischen als das meistverkaufte Verkehrsflugzeug der Welt – knapp vor der 737 des US-Erzrivalen Boeing
Neue Software nötig Airbus ruft A320-Jets zurück
Stand: 28.11.2025 21:36 Uhr
Viele Airbus-Flugzeuge der A320-Reihe müssen überprüft werden, bevor sie wieder starten können. Starke kosmische Strahlung könnte bei betroffenen Maschinen die Steuerung beeinträchtigen, teilte das Unternehmen mit.
Wegen eines Software-Problems müssen viele Flieger vom Typ A320 am Boden bleiben. Der europäische Flugzeughersteller Airbus muss bei Flugzeugen seiner A320-Familie neue Software aufspielen. Das Unternehmen teilte mit, ein Zwischenfall bei einem Flugzeug der A320-Familie habe gezeigt, dass intensive kosmische Strahlung, die bei Sonnenstürmen Richtung Erde geschleudert wird, Daten beschädigen könne, die für die Steuerung wichtig seien.
„Airbus ist sich bewusst, dass diese Empfehlungen zu Betriebsunterbrechungen für Passagiere und Kunden führen werden“, so das Unternehmen. Die Lufthansa erklärte am Abend, möglicherweise werde es über das Wochenende zu einer kleinen Zahl von Flugausfällen und -verspätungen kommen.
Beeinträchtigung des Flugverkehrs befürchtet
Branchenkreisen zufolge sind rund 6.000 Flugzeuge betroffen, mehr als die Hälfte der weltweiten Flotte. Die Reparaturen müssten noch vor dem nächsten Flug vorgenommen werden, erklärte Airbus.
Bei etwa zwei Dritteln der betroffenen Flugzeuge wird der Rückruf Insidern zufolge nur zu einer relativ kurzen Stilllegung führen, da die Fluggesellschaften auf eine frühere Softwareversion zurückgreifen könnten, berichtet die Agentur Reuters. Bei mehreren Hundert Jets müsse aber möglicherweise auch die Hardware ausgetauscht werden, was zu wochenlangen Ausfallzeiten führen könne.
Laut Airbus sind gegenwärtig rund 11.300 Flugzeuge der verkaufsstarken A320-Familie im Einsatz, darunter 6.440 des Kernmodells A320. Die Modellreihe gilt inzwischen als das meistverkaufte Verkehrsflugzeug der Welt – knapp vor der 737 des US-Erzrivalen Boeing








