Stand: 03.01.2026 10:19 Uhr
Mehrere Stadtteile im Berliner Süden haben seit dem frühen Morgen keinen Strom. Grund dafür ist ein Brand in einer Verteilerstation. Die Brandursache ist noch unklar – die Störung wird wohl noch länger dauern.
- Seit etwa sechs Uhr am Samstagmorgen haben weite Teile von Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde keinen Strom
- Stromnetz Berlin sagte erst, Störung soll bis 18:30 Uhr behoben sein
- Inzwischen kein Zeitpunkt mehr genannt – könnte also noch länger dauern
- Brennende Kabelbrücke über Teltowkanal
- Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung
Im Südwesten von Berlin ist am Samstagmorgen in weiten Teilen der Strom ausgefallen. Wie der Sprecher von Stromnetz Berlin, Henrik Beuster, dem rbb sagte, sind große Teile von Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde betroffen. In dem Gebiet befinden sich den Angaben zufolge rund 50.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbekunden, die jetzt von der Energieversorgung abgeschnitten sind.
Ein Feuerwehrsprecher sagte, die Einsatzkräfte seien gegen 6:12 Uhr alarmiert worden. Betroffen seien auch mehrere Einrichtungen, denen jetzt geholfen werde, darunter mindestens ein Pflegeheim. Gebraucht werde die Feuerwehr unter anderem, wenn Aufzüge stecken geblieben seien. Die Einsatzkräfte seien dabei, sich einen genauen Überblick zu verschaffen.
Kabelbrücke über Teltowkanal hat gebrannt
Grund für die Störung ist der Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal, der mehrere Kabel zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde beschädigt habe [stromnetz.berlin]. Nach Angaben der Polizei stand eine Verteilerstation in der Bremer Straße in Flammen, die Feuerwehr hat den Brand inzwischen gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar. Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Stromnetz Berlin rechnete laut Beuster zunächst damit, dass die Störung gegen 18:30 Uhr behoben sein wird – inzwischen nennt das Unternehmen keinen Zeitpunkt mehr, es könnte also auch länger dauern. „Wir sind mit allen, die unterstützen können, in Gesprächen mit dem Bezirk, dem THW und der Feuerwehr und schauen, was wir für die Menschen im betroffenen Gebiet tun können. Wer die Möglichkeit hat, woanders zu sein heute, wo es warm ist und wo der Strom fließt, sollte die Möglichkeit nutzen“, sagte Beuster. Man arbeite daran, dass die Störung so kurz wie möglich dauere.
Vergleichbar mit großem Stromausfall in Treptow-Köpenick im September
Von der Dimension ist der Stromausfall nach seinen Worten vergleichbar mit einem ähnlichen Fall im September im Südosten Berlins. Auch dort sprach der Betreiber Stromnetz Berlin von zunächst 50.000 Kunden. Der Stromausfall zog sich über Tage hin. Ursache damals war ein politisch motivierter Brandanschlag auf zwei Strommasten.
Diesmal gab es von der Polizei zunächst keine Informationen über mögliche Ursachen. Die Polizei wies in sozialen Netzwerken darauf hin, dass durch den Stromausfall auch Mobil- und Festnetzverbindungen beeinträchtigt sein könnten. In Teilen von Zehlendorf beispielsweise war am Morgen zeitweise kein mobiles Internet auf dem Handy verfügbar.
Stromnetz Berlin hatte auf seiner Webseite zunächst nur die betroffenen Straßenzüge Bürgipfad, Lichterfelder Ring, Silzer Weg und Umgebung genannt und erklärt, die Störung werde voraussichtlich gegen 18.30 Uhr behoben sein. Eine feste Zeit wollte Sprecher Beuster nun nicht mehr nennen.
Sendung: rbb24 Inforadio, 03.01.2026, 08:20 Uhr
Stand: 03.01.2026 10:19 Uhr
Mehrere Stadtteile im Berliner Süden haben seit dem frühen Morgen keinen Strom. Grund dafür ist ein Brand in einer Verteilerstation. Die Brandursache ist noch unklar – die Störung wird wohl noch länger dauern.
- Seit etwa sechs Uhr am Samstagmorgen haben weite Teile von Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde keinen Strom
- Stromnetz Berlin sagte erst, Störung soll bis 18:30 Uhr behoben sein
- Inzwischen kein Zeitpunkt mehr genannt – könnte also noch länger dauern
- Brennende Kabelbrücke über Teltowkanal
- Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung
Im Südwesten von Berlin ist am Samstagmorgen in weiten Teilen der Strom ausgefallen. Wie der Sprecher von Stromnetz Berlin, Henrik Beuster, dem rbb sagte, sind große Teile von Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde betroffen. In dem Gebiet befinden sich den Angaben zufolge rund 50.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbekunden, die jetzt von der Energieversorgung abgeschnitten sind.
Ein Feuerwehrsprecher sagte, die Einsatzkräfte seien gegen 6:12 Uhr alarmiert worden. Betroffen seien auch mehrere Einrichtungen, denen jetzt geholfen werde, darunter mindestens ein Pflegeheim. Gebraucht werde die Feuerwehr unter anderem, wenn Aufzüge stecken geblieben seien. Die Einsatzkräfte seien dabei, sich einen genauen Überblick zu verschaffen.
Kabelbrücke über Teltowkanal hat gebrannt
Grund für die Störung ist der Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal, der mehrere Kabel zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde beschädigt habe [stromnetz.berlin]. Nach Angaben der Polizei stand eine Verteilerstation in der Bremer Straße in Flammen, die Feuerwehr hat den Brand inzwischen gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar. Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Stromnetz Berlin rechnete laut Beuster zunächst damit, dass die Störung gegen 18:30 Uhr behoben sein wird – inzwischen nennt das Unternehmen keinen Zeitpunkt mehr, es könnte also auch länger dauern. „Wir sind mit allen, die unterstützen können, in Gesprächen mit dem Bezirk, dem THW und der Feuerwehr und schauen, was wir für die Menschen im betroffenen Gebiet tun können. Wer die Möglichkeit hat, woanders zu sein heute, wo es warm ist und wo der Strom fließt, sollte die Möglichkeit nutzen“, sagte Beuster. Man arbeite daran, dass die Störung so kurz wie möglich dauere.
Vergleichbar mit großem Stromausfall in Treptow-Köpenick im September
Von der Dimension ist der Stromausfall nach seinen Worten vergleichbar mit einem ähnlichen Fall im September im Südosten Berlins. Auch dort sprach der Betreiber Stromnetz Berlin von zunächst 50.000 Kunden. Der Stromausfall zog sich über Tage hin. Ursache damals war ein politisch motivierter Brandanschlag auf zwei Strommasten.
Diesmal gab es von der Polizei zunächst keine Informationen über mögliche Ursachen. Die Polizei wies in sozialen Netzwerken darauf hin, dass durch den Stromausfall auch Mobil- und Festnetzverbindungen beeinträchtigt sein könnten. In Teilen von Zehlendorf beispielsweise war am Morgen zeitweise kein mobiles Internet auf dem Handy verfügbar.
Stromnetz Berlin hatte auf seiner Webseite zunächst nur die betroffenen Straßenzüge Bürgipfad, Lichterfelder Ring, Silzer Weg und Umgebung genannt und erklärt, die Störung werde voraussichtlich gegen 18.30 Uhr behoben sein. Eine feste Zeit wollte Sprecher Beuster nun nicht mehr nennen.
Sendung: rbb24 Inforadio, 03.01.2026, 08:20 Uhr








