Dienstag, Dezember 16, 2025
  • About
  • Advertise
  • Careers
Suedpole.
  • Nachrichten
  • Umwelt
  • Politik
  • Gesundheit
  • Technik
  • Forschung
  • Finanzen
  • RSS
  • Login
  • Register
No Result
View All Result
Suedpole.
Home Nachrichten

ESA will Deutschen auf den Mond bringen und unabhängiger werden

Suedpole. by Suedpole.
04:32:31 28. November 2025
in Nachrichten
0
esa-will-deutschen-auf-den-mond-bringen-und-unabhaengiger-werden

ESA will Deutschen auf den Mond bringen und unabhängiger werden

Blick in den Sitzungssaal der Esa-Ministerratstagung

Europäische Raumfahrtbehörde Das neue Wettrennen zum Mond

Stand: 28.11.2025 00:36 Uhr

Bis zum Ende des Jahrzehnts soll ein deutscher Astronaut Richtung Mond fliegen. So ein Schachzug bringt Aufmerksamkeit, aber das zentrale Thema der ESA ist eigentlich ein anderes: Unabhängigkeit.

Bianca Schwarz

Josef Aschbacher, der Generaldirektor der europäischen Raumfahrtagentur ESA, macht nicht den Eindruck, als würde er sich schnell aus der Ruhe bringen lassen. Aber als er nach der letzten Verhandlungsrunde der ESA-Ministerratskonferenz vor die Presse tritt, sieht man selbst ihm freudige Aufregung an.

Related posts

marktbericht:-dax-anleger-ziehen-sich-zurueck

Marktbericht: DAX-Anleger ziehen sich zurück

07:34:46 16. Dezember 2025
falsche-gesundheitsversprechen-mit-vitamin-d

Falsche Gesundheitsversprechen mit Vitamin D

06:32:41 16. Dezember 2025

Die Nachrichten, die er zu verkünden hat, sind mehr als gut. Die 23 Mitgliedsstaaten der ESA haben sich auf eine Rekordsumme für die Raumfahrt geeinigt: 22,1 Milliarden Euro sollen in den nächsten drei Jahren in die ESA fließen – eine Steigerung von rund 30 Prozent im Vergleich zur letzten Finanzierungsrunde. Damit wurde zum ersten Mal das Budget erreicht, das sich ein ESA-Direktor im Vorfeld gewünscht hatte.

Erste Mond-Mission mit deutschem Astronauten

Schon eine knappe Stunde vorher hatten Aschbacher und die deutsche Raumfahrtministerin Dorothee Bär von der CSU eine andere große Neuigkeit verkündet: Ein deutscher Astronaut oder eine deutsche Astronautin soll bis zum Ende des Jahrzehnts in Richtung Mond fliegen. Bisher haben europäische Astronauten noch nie den erdnahen Orbit der Internationalen Raumstation ISS verlassen.

Zum Vergleich: Die ISS schwebt in rund 400 Kilometern Höhe über unseren Köpfen, aber der Mond ist rund 385.000 Kilometer entfernt, die Reise dahin dauert ganze drei Tage. Nun ist klar: Drei Mond-Tickets gehen beim amerikanischen Artemis-Projekt an Astronauten aus Deutschland, Frankreich und Italien, der oder die Deutsche fliegt zuerst.

Vier Deutsche mit Hoffnung auf Mond-Ticket

Das Artemis-Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der NASA, US-Präsident Donald Trump hat es 2019 in seiner ersten Amtszeit initiiert, es soll wieder Menschen in Richtung Mond bringen. In erster Linie geht es bei diesem Ziel um Forschungszwecke, aber in ferner Zukunft könnte der Abbau von Rohstoffen auf dem Mond interessant werden. Auch Russland und insbesondere China wollen das neue Rennen zum Mond gewinnen.

Hoffnung auf das Ticket zum Mond dürfen sich vier Deutsche machen. Stand heute haben der Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst und der Materialforscher Matthias Maurer die besten Chancen. Beide waren schon auf der ISS und gehören zum aktiven Astronautenteam der ESA.

Das ist wichtig, denn nur, wer schon im All war, qualifiziert sich für die Mondmission. Diese Erfahrung fehlt bisher den beiden deutschen Reserve-Astronautinnen Amelie Schoenenwald, einer Biochemikerin, und Nicola Winter, einer Pilotin. Da es aber noch ein paar Jahre dauern kann, bis die Reise zum Mond konkret wird, haben bis dahin vielleicht auch diese beiden ihre Weltraumerfahrung gesammelt.

ESA strebt nach mehr Unabhängigkeit

Die größte Herausforderung für die ESA sind aber nicht die Reise zum Mond, nicht die Erdbeobachtungsprogramme, bei denen sie weltweit führend ist und auch nicht die Frage, mit welchen Schwerlastraketen oder Microlaunchern sie in der Zukunft den Orbit erreichen will.

Das übergeordnete Ziel der ESA-Ministerratskonferenz in Bremen heißt: Europäische Unabhängigkeit. Raumfahrt ist teuer, Europa hat sich lange auf internationale Zusammenarbeit verlassen. Aber mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat die ESA die Zusammenarbeit mit Russland vollständig beendet.

NASA als „Partner auf Augenhöhe“

Und die USA unter Trump sind ein Partner, der mindestens sprunghaft sein könnte. Ein Beispiel: Die Soldaten in der Ukraine sind momentan auf Aufklärungsdaten von NASA und Space X angewiesen. Sollten Donald Trump oder Elon Musk entscheiden, diese nicht mehr zu liefern, würde die Ukraine kein zuverlässiges Lagebild mehr erhalten.

Das ist ein hohes Risiko für die europäische Sicherheit – und nur ein Grund, warum die ESA unabhängiger werden will. „Nicht gänzlich unabhängig,“ betont ESA-Generaldirektor Aschbacher. „Die NASA wird immer ein wichtiger Partner bleiben. Aber auf Augenhöhe müssen wir kommen.“ Doch dieses Ziel ist selbst nach der Rekord-Finanzierung noch in weiter Ferne, das Budget der NASA ist immer noch circa fünfmal so hoch wie das der ESA.

Verteidigungsministerium investiert in Raumfahrt

„Dual Use“ ist bei der ESA das Stichwort der Stunde. In ihren Statuten hat die europäische Raumfahrtagentur friedliche Forschungszwecke verankert, das heißt: Sie kann zur europäischen Sicherheit beitragen, aber sie darf nicht militärisch auf Angriff schalten.

Ein gewaltiger Unterschied. Die ESA könnte beispielsweise mit ihren Erdbeobachtungssatelliten, die die Höhe des Meeresspiegels oder den Zustand der Wälder im Blick haben, auch Lagebilder für ukrainische Soldaten erstellen. Aber sie dürfte beispielsweise russische oder chinesische Aufklärungssatelliten nicht aktiv stören oder verfolgen.

An dieser Stelle kommt Verteidigungsminister Boris Pistorius ins Spiel, der bis 2030 35 Milliarden Euro in die deutsche Raumfahrtindustrie stecken will, um Deutschland auch im All verteidigungsfähig zu machen. Auch zum deutschen Beitrag am ESA-Budget hat das Verteidigungsministerium ein wenig beigesteuert.

Bär will Raumfahrt „Made in Germany“

Der Löwenanteil kommt aber aus dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Raumfahrtministerin Bär verkündet, dass Deutschland mit 5,1 Milliarden Euro der stärkste Beitragszahler der ESA ist. Sie ist trotz Haushaltswoche in Berlin persönlich angereist.

Sie tritt ein für mehr Wettbewerb und für eine Stärkung der deutschen Industrie. „An Made in Germany führt in der Raumfahrt kein Weg mehr vorbei“, sagt sie stolz. Und sie betont immer wieder: Trotz angespannter Haushaltslage muss hier investiert werden. Denn eine Investition in die Raumfahrt ist aus ihrer Sicht nicht nur ein Beitrag in die Zukunft, sondern auch einer in europäische Souveränität und Sicherheit.

Previous Post

Nationalgardistin nach Schüssen in Washington gestorben

Next Post

Gera: Frau in Straßenbahn angezündet – lebenslange Haft für Ehemann

Next Post
gera:-frau-in-strassenbahn-angezuendet-–-lebenslange-haft-fuer-ehemann

Gera: Frau in Straßenbahn angezündet - lebenslange Haft für Ehemann

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

RECOMMENDED NEWS

rekordlauf-an-den-boersen:-ist-rund-um-ki-eine-neue-blase-entstanden?

Rekordlauf an den Börsen: Ist rund um KI eine neue Blase entstanden?

2 Monaten ago
aktuelle-technik-blitzangebote-von-amazon-im-ueberblick-29.-september

Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick 29. September

3 Monaten ago
die-vergessenen-schnaeppchen-–-das-sind-die-16-aktien-favoriten-der-profis

Die vergessenen Schnäppchen – das sind die 16 Aktien-Favoriten der Profis

3 Monaten ago
grossbrand-in-hongkonger-wohnkomplex-–-feuermelder-funktionierten-nicht

Großbrand in Hongkonger Wohnkomplex – Feuermelder funktionierten nicht

2 Wochen ago

BROWSE BY CATEGORIES

  • Finanzen
  • Forschung
  • Gesundheit
  • Nachrichten
  • Politik
  • Technik
  • Umwelt

BROWSE BY TOPICS

Aktion Allgemein Amazon Angebote Arm Ausland Berlin Billig Blitzangebote Chip Deals Deutschland E-Commerce Erneuerbare Energien Europa Fotografie Geld günstig günstiger Handel & E-Commerce Hardware Highlights Leben Marktberichte Nationalpark Netzwerk & Internet Online-Händler Ostsee Politik Preisvergleich Presse - News Rabatt Rabattaktion Reisen sale Schnäppchen Science & Technology shopping Sonderangebote Test Versand versandhändler Wandern Winfuture Wirtschaft

POPULAR NEWS

  • wie-die-erste-e-mail-nach-deutschland-kam

    Wie die erste E-Mail nach Deutschland kam

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Wie gefährlich ist Ecstasy?

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Marktbericht: Geht die Hängepartie weiter?

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Das Rentenpaket ist beschlossen – das sind die Kernpunkte

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Rüstungsgeschäft verhilft Industrie zu kräftigem Auftragsplus

    0 shares
    Share 0 Tweet 0

Powered by Suedpole. Media

Follow us on social media:

Recent News

  • Marktbericht: DAX-Anleger ziehen sich zurück
  • Falsche Gesundheitsversprechen mit Vitamin D
  • Ehemalige innerdeutsche Grenze: Vom Todesstreifen zum Naturparadies

Category

  • Finanzen
  • Forschung
  • Gesundheit
  • Nachrichten
  • Politik
  • Technik
  • Umwelt

Recent News

marktbericht:-dax-anleger-ziehen-sich-zurueck

Marktbericht: DAX-Anleger ziehen sich zurück

07:34:46 16. Dezember 2025
falsche-gesundheitsversprechen-mit-vitamin-d

Falsche Gesundheitsversprechen mit Vitamin D

06:32:41 16. Dezember 2025
  • About
  • Advertise
  • Careers

© 2025 Suedpole. Nachrichten

No Result
View All Result
  • Nachrichten
  • Umwelt
  • Politik
  • Gesundheit
  • Technik
  • Forschung
  • Finanzen
  • RSS

© 2025 Suedpole. Nachrichten

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password? Sign Up

Create New Account!

Fill the forms below to register

All fields are required. Log In

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In