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IW-Studie: Deutschland hat höchste Sozialausgaben in Europa

Suedpole. by Suedpole.
00:32:47 25. November 2025
in Nachrichten
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IW-Studie: Deutschland hat höchste Sozialausgaben in Europa

Rentnerpaar mit Rollator und Einkaufswagen.

Stand: 24.11.2025 18:04 Uhr

Rund 41 Prozent der gesamten deutschen Staatsausgaben fließen in die soziale Sicherung. Das ist einer Studie zufolge mehr als überall sonst in Europa. Der DGB, die Linkspartei und der Paritätische kritisieren jedoch die Methodik.

Deutschland gibt mit rund 41 Prozent der Staatsausgaben im europäischen Vergleich am meisten Geld für die soziale Sicherung aus. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die Rheinische Post zuerst berichtet hat. Demnach werden etwa die Hälfte der Mittel den Angaben zufolge für die Alterssicherung aufgewendet.

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Die Studie kommt unmittelbar vor der Haushaltswoche im Bundestag und wichtigen Verhandlungen der Koalition über das Rentenpaket. Mitten im Rentenstreit rät das IW, „einem weiteren Aufwuchs der staatlichen Aktivität und vor allem der Sozialausgaben entgegenzutreten“. Das gelte auch für Ausgaben im Gesundheitswesen.

Im EU-Durchschnitt 39 Prozent

Die nordischen Länder sowie Österreich und die Schweiz geben jeweils 40 Prozent der staatlichen Gesamtausgaben für die soziale Sicherung aus, in den Benelux-Ländern sind es 38 Prozent, schreiben die Studienautoren. Der EU-Durchschnitt liegt bei 39 Prozent.

Gemessen an der Wirtschaftsleistung liegen die nordischen Länder bei den Sozialausgaben jedoch weiterhin knapp vor Deutschland. Bei Ausgaben für das Gesundheitswesen (16 Prozent) liegt Deutschland zusammen mit den Benelux- und den nordischen Ländern an der Spitze.

Besonders hoch sind der IW-Studie zufolge hierzulande die Ausgaben für die öffentliche Verwaltung. Über den Untersuchungszeitraum seien diese in Deutschland kräftig gestiegen – von 7,2 Prozent auf zuletzt 11 Prozent der Staatsausgaben. Schlusslicht ist Deutschland dagegen im Bildungsbereich mit zuletzt 9,3 Prozent der Gesamtausgaben. Österreich und die Schweiz liegen laut IW fast 50 Prozent darüber.

Auch bei öffentlichen Investitionen ganz hinten

Bei den öffentlichen Investitionen lag Deutschland der Studie zufolge über den gesamten Beobachtungszeitraum am Ende des Feldes. Derzeit entfallen 6,2 Prozent der Gesamtausgaben auf Investitionen.

Für die Studie hat das IW hat die Ausgaben Deutschlands insgesamt und in verschiedenen Bereichen für die Jahre 2001 bis 2023 untersucht. Als westeuropäische Vergleichsregionen hat das Institut die Benelux-Länder, Österreich und die Schweiz sowie die nordischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island herangezogen, die mit Blick auf ihre wirtschaftliche Entwicklung und kulturelle Prägung Deutschland relativ ähnlich sind.

Kritik an Berechnungsgrundlage der Studie

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Paritätische Gesamtverband und die Linkspartei übten Kritik an der Methodik der Studie. Betrachte man nicht den Anteil an den Gesamtausgaben, sondern der Anteil am Bruttoinlandsprodukt, ergebe sich den Angaben zufolge eine andere Reihenfolge: Dann lägen die nordischen Länder bei den Sozialausgaben „knapp vor Deutschland (jeweils 20 Prozent), dem EU-Durchschnitt (19 Prozent), den Benelux-Ländern (18 Prozent) und Österreich/Schweiz (17 Prozent).

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nannte die Studie einen „Vergleich auf fragwürdiger Grundlage“. Das IW führe „vorwiegend Länder an, die ins gezeichnete Bild passen und bei denen Deutschland im Vergleich so wirkt, als würde es zu viel für Sozialleistungen ausgeben“. Es sei „wenig überraschend, wenn arbeitgebernahe Institute uns das Märchen erzählen wollen, dass der Sozialstaat in Deutschland zu teuer sei.“

„In großen Teilen unseriös“

Der DGB verwies auf Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach habe der EU-Durchschnitt für Sozialausgaben im vergangenen Jahr bei 27 Prozent gelegen. Deutschland sei dabei mit 28,8 Prozent „gerade mal auf Rang vier“ gelandet – „hinter Finnland, Frankreich und Österreich“.

Auch der Paritätische Gesamtverband erklärte, im EU-Durchschnitt lägen die deutschen Sozialausgaben „im Mittelfeld, bei der Alterssicherung sogar seit Jahren darunter“.

Linken-Fraktionschef Sören Pellmann nannte den IW-Bericht „in großen Teilen unseriös“. Würden die Sozialausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemessen, lägen sie zudem „nicht höher als noch vor zehn Jahren. Die Ausgaben sind gestiegen, doch das gleiche gilt auch für das BIP.“

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