Spannungen mit den USA Trump erklärt Luftraum über Venezuela für geschlossen
Stand: 30.11.2025 01:42 Uhr
Seit Wochen verschärft US-Präsident Trump den Ton gegenüber Venezuela. Nun will er, dass dort keine Flugzeuge mehr fliegen. Das südamerikanische Land reagiert empört und spricht von einer „feindseligen Handlung“.
US-Präsident Donald Trump hat den Luftraum über und um Venezuela für geschlossen erklärt. Trump veröffentlichte auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social eine Warnung „an alle Fluggesellschaften, Piloten, Drogenhändler und Menschenschmuggler“. Diese sollten „bitte den Luftraum über und um Venezuela in seiner Gesamtheit als geschlossen ansehen“, hieß es.
Venezuela verurteilte Trumps Botschaft und bezeichnete sie als eine „feindselige Handlung“. Die venezolanische Regierung hatte zuvor sechs ausländischen Fluggesellschaften die Betriebserlaubnis in dem Land entzogen. Zahlreiche internationale Airlines hatten ihre Verbindungen nach Venezuela zuletzt vorübergehend eingestellt. Die US-Luftverkehrsbehörde (FAA) hatte wegen der schlechten Sicherheitslage und erhöhter militärischer Aktivität bei Flügen zum Airport von Caracas zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
Drohgebärden Richtung Venezuela nehmen zu
Die USA erhöhen seit Monaten den Druck auf Venezuela und seinen Präsidenten Nicolas Maduro. So greifen die USA mutmaßliche Drogenboote in der Karibik an. Die US-Streitkräfte haben seit September mindestens 21 Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im Pazifik ausgeführt. Dabei kamen mindestens 83 Menschen ums Leben.
Begleitet wird dies von einem militärischen Aufmarsch der USA in der Region. Es wurden zusätzliche Soldaten zusammengezogen und der weltgrößte Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ aus dem Mittelmeerraum abgezogen und – begleitet von weiteren Kriegsschiffen und einem Langstreckenbomber – in die Region verlegt. Nach Angaben der Regierung in Washington dient der Einsatz dem Kampf gegen Drogenschmuggler.
Spannungen mit den USA Trump erklärt Luftraum über Venezuela für geschlossen
Stand: 30.11.2025 01:42 Uhr
Seit Wochen verschärft US-Präsident Trump den Ton gegenüber Venezuela. Nun will er, dass dort keine Flugzeuge mehr fliegen. Das südamerikanische Land reagiert empört und spricht von einer „feindseligen Handlung“.
US-Präsident Donald Trump hat den Luftraum über und um Venezuela für geschlossen erklärt. Trump veröffentlichte auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social eine Warnung „an alle Fluggesellschaften, Piloten, Drogenhändler und Menschenschmuggler“. Diese sollten „bitte den Luftraum über und um Venezuela in seiner Gesamtheit als geschlossen ansehen“, hieß es.
Venezuela verurteilte Trumps Botschaft und bezeichnete sie als eine „feindselige Handlung“. Die venezolanische Regierung hatte zuvor sechs ausländischen Fluggesellschaften die Betriebserlaubnis in dem Land entzogen. Zahlreiche internationale Airlines hatten ihre Verbindungen nach Venezuela zuletzt vorübergehend eingestellt. Die US-Luftverkehrsbehörde (FAA) hatte wegen der schlechten Sicherheitslage und erhöhter militärischer Aktivität bei Flügen zum Airport von Caracas zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
Drohgebärden Richtung Venezuela nehmen zu
Die USA erhöhen seit Monaten den Druck auf Venezuela und seinen Präsidenten Nicolas Maduro. So greifen die USA mutmaßliche Drogenboote in der Karibik an. Die US-Streitkräfte haben seit September mindestens 21 Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote in der Karibik und im Pazifik ausgeführt. Dabei kamen mindestens 83 Menschen ums Leben.
Begleitet wird dies von einem militärischen Aufmarsch der USA in der Region. Es wurden zusätzliche Soldaten zusammengezogen und der weltgrößte Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ aus dem Mittelmeerraum abgezogen und – begleitet von weiteren Kriegsschiffen und einem Langstreckenbomber – in die Region verlegt. Nach Angaben der Regierung in Washington dient der Einsatz dem Kampf gegen Drogenschmuggler.








