Heftige Regenfälle und Erdrutsche Zahl der Toten steigt, Lage bleibt angespannt
Stand: 28.11.2025 11:08 Uhr
Große Teile Indonesiens, Malaysias und Thailands kämpfen seit einer Woche mit sintflutartigen Regenfällen. Ein Zyklon hat zudem Sri Lanka getroffen. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter an.
Bei Überschwemmungen in weiten Teilen Südostasiens ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Große Teile Indonesiens, Malaysias und Thailands werden seit einer Woche von heftigem Monsunregen heimgesucht. Ein seltener Tropensturm hatte sich vor der Insel Sumatra gebildet.
In Sumatra sind bisher mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Opfer seien ertrunken oder bei Erdrutschen ums Leben gekommen, teilte der Katastrophenschutz mit. Viele Menschen werden noch vermisst. Die Einsatzkräfte suchen weiter nach Überlebenden und versuchten Menschen aus abgelegenen Gebieten in Sicherheit zu bringen. Insgesamt sind Zehntausende betroffen, unzählige Häuser stehen unter Wasser.
Rekordregenfälle im Süden von Thailand
Auch in Thailand steigt die Zahl der Opfer durch das katastrophale Hochwasser im Süden des Landes. Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf das Gesundheitsministerium von insgesamt 145 Toten in allen südlichen Provinzen. Besonders schlimm von dem Hochwasser betroffen ist die Stadt Hat Yai, eine wichtige Handelsmetropole.
Vorausgegangen waren Rekordregenfälle. Laut Katastrophenschutz sind etwa drei Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Lokale Medien berichteten vom schlimmsten Hochwasser in der Region seit Jahrzehnten.
Ein Zyklon hat Sri Lanka getroffen und für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt
Sri Lanka: Schulen und Behörden sollen schließen
Ein Zyklon hat die Insel Sri Lanka südlich von Indien getroffen und schwere Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Laut Behörden kamen mindestens 56 Menschen ums Leben. Die Ostküste und auch die gebirgige Inselmitte, wo sich touristisch interessante Ziele wie die Städte Kandy und Nuwara Eliya befinden, sind besonders von den heftigen Regenfällen betroffen.
Aber auch in der Hauptstadt Colombo an der Westküste hatten Menschen mit stürmischem Regenwetter und Häusern unter Wasser zu kämpfen, wie auf Fotos zu sehen war. Weil sich das Wetter weiter verschlechtert, kündigte die Regierung die Schließung aller Behörden und Schulen an. Der Bahnverkehr wurde in vielen Teilen des Landes eingestellt, zahlreiche Straßen gesperrt.
Sri Lankas Präsident Anura Kumara Dissanayake wies laut der Zeitung The Hindu die Tourismusbehörden an, sicherzustellen, dass die wichtigsten Dienstleistungen für die von den Unwettern betroffenen ausländischen Touristen verfügbar seien. Angaben zu der Zahl eventuell betroffener Touristen gab es zunächst nicht.








