eilmeldung
Ukrainische Antikorruptionsbehörden Räume von Selenskyjs Bürochef durchsucht
Stand: 28.11.2025 09:30 Uhr
Die Antikorruptionsbehörden der Ukraine haben das Büro des Leiters des Präsidialamts, Jermak, in Kiew durchsucht. Die Maßnahmen gegen den Kanzleichef von Präsident Selenskyj seien Teil laufender Ermittlungen, teilten die Behörden mit.
Bei den Ermittlungen gegen Korruption in der Ukraine geraten immer mehr Vertraute von Präsident Wolodymyr Selenskyj ins Visier. Jetzt haben die Antikorruptionsbehörden die Bürös des Leiters des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, durchsucht. Das teilten das ukrainische Antikorruptionsbüro (Nabu) und die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft am Freitag mit.
Die Maßnahmen gegen den Kanzleichef und engen Vertrauten von Präsident Selenskyj seien Teil laufender Ermittlungen, teilten die Behörden in Kiew mit. Details sollten später folgen.
Schmiergeldskandal erschüttert Ukraine
Das Land, das sich seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg wehrt, wird von einem Schmiergeldskandal erschüttert, der bis in die Staatsführung reicht.
Jermak gilt nicht nur als rechte Hand Selenskyjs, er ist einer der einflussreichsten Männer in dem Land und wird immer wieder als Strippenzieher und graue Eminenz bezeichnet. Er ist auch die zentrale Figur bei den laufenden Verhandlungen mit den US-Amerikanern um ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Hochrangige Politiker im Visier der Ermittler
In den vergangenen Wochen waren immer wieder hochrangige Politiker und Beamte ins Visier der Korruptionsbekämpfer in der Ukraine geraten – auch im Umfeld von Präsident Selenskyj. Zuletzt etwa Ex-Verteidigungsminister Rustem Umjerow, der von Korruptionsfahndern vorgeladen worden war.
Vor etwas mehr als zwei Wochen hatten ukrainische Korruptionsermittler zudem Erkenntnisse über Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe im Energiesektor öffentlich gemacht. Energieministerin Switlana Hryntschuk und ihr inzwischen als Justizminister tätiger Vorgänger Herman Haluschtschenko wurden daraufhin entlassen. Es gab mehrere Festnahmen.
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Ukrainische Antikorruptionsbehörden Räume von Selenskyjs Bürochef durchsucht
Stand: 28.11.2025 09:30 Uhr
Die Antikorruptionsbehörden der Ukraine haben das Büro des Leiters des Präsidialamts, Jermak, in Kiew durchsucht. Die Maßnahmen gegen den Kanzleichef von Präsident Selenskyj seien Teil laufender Ermittlungen, teilten die Behörden mit.
Bei den Ermittlungen gegen Korruption in der Ukraine geraten immer mehr Vertraute von Präsident Wolodymyr Selenskyj ins Visier. Jetzt haben die Antikorruptionsbehörden die Bürös des Leiters des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, durchsucht. Das teilten das ukrainische Antikorruptionsbüro (Nabu) und die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft am Freitag mit.
Die Maßnahmen gegen den Kanzleichef und engen Vertrauten von Präsident Selenskyj seien Teil laufender Ermittlungen, teilten die Behörden in Kiew mit. Details sollten später folgen.
Schmiergeldskandal erschüttert Ukraine
Das Land, das sich seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg wehrt, wird von einem Schmiergeldskandal erschüttert, der bis in die Staatsführung reicht.
Jermak gilt nicht nur als rechte Hand Selenskyjs, er ist einer der einflussreichsten Männer in dem Land und wird immer wieder als Strippenzieher und graue Eminenz bezeichnet. Er ist auch die zentrale Figur bei den laufenden Verhandlungen mit den US-Amerikanern um ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Hochrangige Politiker im Visier der Ermittler
In den vergangenen Wochen waren immer wieder hochrangige Politiker und Beamte ins Visier der Korruptionsbekämpfer in der Ukraine geraten – auch im Umfeld von Präsident Selenskyj. Zuletzt etwa Ex-Verteidigungsminister Rustem Umjerow, der von Korruptionsfahndern vorgeladen worden war.
Vor etwas mehr als zwei Wochen hatten ukrainische Korruptionsermittler zudem Erkenntnisse über Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe im Energiesektor öffentlich gemacht. Energieministerin Switlana Hryntschuk und ihr inzwischen als Justizminister tätiger Vorgänger Herman Haluschtschenko wurden daraufhin entlassen. Es gab mehrere Festnahmen.








