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Raumfahrtprogramm „Artemis“ ESA will deutschen Astronauten zum Mond schicken
Stand: 27.11.2025 13:46 Uhr
Die europäische Weltraumorganisation ESA hat mitgeteilt, dass ein deutscher Astronaut an einer Mondmission teilnehmen soll. Wer genau an der Reise Richtung Mond teilnehmen wird, bleibt aber noch offen.
Im Rahmen des von den USA betriebenen „Artemis“-Raumfahrtprogramms soll auch ein Deutscher in Richtung Mond geschickt werden. Ob das auch eine Mondlandung bedeutet, ist allerdings ungewiss, denn bis zum Start der infrage kommenden Mission wird es noch mehrere Jahre dauern.
„Ich habe entschieden, dass die ersten Europäer, die auf einer Mondmission fliegen werden, ESA-Astronauten deutscher, französischer und italienischer Nationalität sein werden“, teilte der Chef der europäischen Raumfahrtbehörde ESA, Josef Aschbacher, mit. Zuerst sei Deutschland an der Reihe. Offen bleibt, welcher Astronaut die Reise antreten wird. Kandidaten wären die ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer.
Reise für deutschen Astronauten erst ab 2028 möglich
Die USA haben für in den nächsten Jahren drei bemannte Missionen vorgesehen: In der ersten Hälfte dieses Jahres sollen Astronauten bei der rund zehntägigen Mission „Artemis 2“ den Mond umrunden. 2027 sollen bei „Artemis 3“ nach mehr als einem halben Jahrhundert wieder Astronauten auf dem Mond landen. Die Mission „Artemis 4“ ist bisher für 2028 anvisiert, Experten rechnen allerdings mit Verschiebungen.
Die ESA ist am „Artemis“-Programm beteiligt. Sie liefert mit dem im Bremer Airbus-Werk gefertigten europäischen Servicemodul eine wichtige Komponente des „Orion“-Raumschiffs, das die Astronauten in die Mondumlaufbahn bringen soll. Gemeinsam wollen die Raumfahrtbehörden auch eine Mondstation bauen. Die „Gateway“ soll den Mond umkreisen, ähnlich wie die ISS die Erde.
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