Sonntag, November 30, 2025
  • About
  • Advertise
  • Careers
Suedpole.
  • Nachrichten
  • Umwelt
  • Politik
  • Gesundheit
  • Technik
  • Forschung
  • Finanzen
  • RSS
  • Login
  • Register
No Result
View All Result
Suedpole.
Home Nachrichten

Warum der deutsche Mietmarkt in der Klemme steckt

Suedpole. by Suedpole.
23:32:17 29. November 2025
in Nachrichten
0
warum-der-deutsche-mietmarkt-in-der-klemme-steckt

Warum der deutsche Mietmarkt in der Klemme steckt

Wohnhäuser  in Berlin

Stand: 29.11.2025 16:39 Uhr

Über 1.000 Euro Kaltmiete – für keine 70 Quadratmeter? Exklusive Daten zeigen, wie stark die Angebotsmieten deutschlandweit gestiegen sind – und wo selbst auf dem flachen Land die Preise abheben.

Von Alexander Mühlhausen, NDR

Für viele junge Menschen sind die steigenden Mieten extrem herausfordernd. Sie beeinflussen sogar die Lebensplanung: Kann ich mir eine größere Wohnung mit Kinderzimmer – oder überhaupt eine eigene Wohnung –  leisten? Denn in den letzten zehn Jahren sind die Mietpreise deutschlandweit stark gestiegen.

Related posts

der-verband-der-familienunternehmer-will-umgang-mit-der-afd-aendern

Der Verband der Familienunternehmer will Umgang mit der AfD ändern

21:32:53 30. November 2025
usa-und-ukraine-bekraeftigen-gemeinsame-ziele-fuer-frieden

USA und Ukraine bekräftigen gemeinsame Ziele für Frieden

20:32:40 30. November 2025

Wer heute eine Wohnung sucht, muss vielerorts über 40 Prozent mehr zahlen als vor zehn Jahren. Und in den Metropolen kostet eine 70-Quadratmeter-Wohnung schnell mehr als 1.000 Euro kalt. Das ergibt sich aus den Quadratmeter-Preisen auf dem freien Markt. Diese Angebotsmieten hat das NDR Datenteam von Value Marktdaten erhalten und ausgewertet.

Dabei sind es vor allem die Großstädte und ihre Speckgürtel, die durch hohe Mieten auffallen: Um die 16 Euro kostet der Quadratmeter etwa in Berlin und Frankfurt am Main. Hamburg und Köln sind nicht viel günstiger. Im Umland sind die Mieten zwar niedriger, liegen aber weiträumig bei über zehn Euro pro Quadratmeter. Besonders angespannt ist die Lage in Bayern und Baden-Württemberg: Hier sind es auch abseits der Ballungszentren ganze Landstriche, in denen die Zehn-Euro-Schwelle geknackt wird.

Über die Datenerhebung

Value hat Mietanzeigen auf verschiedenen Portalen gesammelt und die darin angegebenen Preise seit 2015 ausgewertet. Dabei geht es um die Angebotsmieten – die Miete also, die jemand zahlt, der in diesem Jahr neu in eine Wohnung einzieht. Nicht berücksichtigt sind die Bestandsmieten, die oft weniger stark steigen. Auch sind in den Daten nur online inserierte Wohnungen enthalten. Also fehlen beispielsweise Wohnungen, die Genossenschaften über interne Wartelisten vergeben.
Die Karte zeigt Mietpreise, die aus echten Inseraten stammen. Weil aber nicht überall viele Wohnungen vermietet werden, mussten die Werte für manche Gegenden rechnerisch ergänzt werden. Dafür kommt ein Verfahren namens Kriging zum Einsatz, das aus den bekannten Preisen in der Umgebung auf fehlende Werte schließt. Das Ergebnis: In Städten mit vielen Angeboten ist die Darstellung sehr genau, auf dem Land dagegen etwas ungenauer.

Münchener Mieten: Schlicht unbezahlbar?

Die höchsten Preise fallen in München an: Hier kostet der Quadratmeter inzwischen mehr als 22 Euro – und das ist der Schnitt über die gesamte Stadtfläche, in beliebten Stadtteilen kann es noch teurer sein. Und selbst in den Nachbarorten sind die Mieten oft höher als in Hamburg oder Berlin. Somit kostet eine 50-Quadratmeter-Wohnung rechnerisch mehr als 1.000 Euro – dazu kommen noch Heiz- und Nebenkosten. Eine Wohnung mit 100 Quadratmetern – für eine Familie mit mehreren Kindern kein Luxus – kommt damit sogar auf über 2.200 Euro Kaltmiete.

Es liegt nicht nur an den Baukosten

Das Problem der hohen Mieten liegt in vielen Städten nicht nur daran, dass es zu wenige Wohnungen gibt oder der Neubau zu teuer ist. Denn der Wohnraum ist oft ungleich verteilt: So leben in vielen großen Wohnungen ein oder zwei Senioren für sich. Der Zensus 2022 zeigt, wie groß dieser Effekt beispielsweise in München ist: Ältere Menschen über 65 Jahren, die nur mit Gleichaltrigen zusammenleben, wohnen typischerweise auf 60 Quadratmetern pro Person. Die durchschnittlichen Münchener kommen hingegen auf gerade einmal 40 Quadratmeter.

Gleichzeitig ist es für viele alte Menschen nicht so leicht machbar, aus ihren alten Familienwohnungen auszuziehen: nicht nur, weil ein Umzug teuer ist und viele Erinnerungen und Gewohnheiten an den eigenen vier Wänden und dem früheren Kinderzimmer hängen; sondern auch, weil der Umzug in eine kleinere Wohnung für viele Senioren bedeuten kann, danach sogar mehr Miete zu zahlen. In München ist dieser Effekt inzwischen stark ausgeprägt: Der typische Seniorenhaushalt würde mit der bisher gezahlten Miete nach einem Umzug nicht einmal die Hälfte der bisherigen Fläche bezahlen können. Und so blockiert der sogenannte Lock-In-Effekt den Wohnungsmarkt zusätzlich.

Auch auf dem Land steigen die Mieten rasant

Zwar zeigen Städte wie München am deutlichsten, wie schwierig die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland ist. Allerdings sind auch auf dem flachen Land die Mieten vielerorts massiv angestiegen. Ein Beispiel dafür ist Heide im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein: Bundesweit bekannt für eine geplante Northvolt-Batteriefabrik sind die Mieten hier seit 2015 um fast 80 Prozent gestiegen. Kostete der Quadratmeter damals noch keine sechs Euro, sind es inzwischen fast zehn Euro. So wurde aus einem der günstigsten Orte Schleswig-Holsteins ein Ort im unteren Mittelfeld des Bundeslandes.

Heide steht dabei für eine typische Entwicklung der Angebotsmieten: Es sind nicht unbedingt die Großstädte, sondern kleine Orte auf dem Land, in denen Wohnraum während der letzten zehn Jahre um mehr als fünfzig Prozent teurer geworden ist. Berlin allerdings toppt alles: Hier werden Wohnungen für über 80 Prozent mehr als 2015 angeboten – in der Nachbarstadt Erkner haben sich die Preise sogar mehr als verdoppelt.

Bezahlbare Mieten gibt es – aber nur mit großen Abstrichen

Es gibt trotzdem noch Orte in Deutschland, in denen Wohnungen für unter acht Euro, teils sogar für unter sechs Euro pro Quadratmeter angeboten werden: meist auf dem Gebiet der ehemaligen DDR – fernab von Berlin und der Ostseeküste und auch in einigen Mittelgebirgen wie dem Harz. Der Preis dafür sind jedoch oft eine schlechte Anbindung, wenige Busse und Bahnen und höhere Arbeitslosenquoten.

Die Mietpreise sind für viele Menschen schon jetzt an der Schmerzgrenze. Hohe Baukosten und eine große Nachfrage wirken weiter preistreibend. Jedoch wird der Plan, schneller und einfacher zu bauen, die Mieten voraussichtlich nicht sofort senken können. Es besteht also nicht nur beim Neubau, sondern auch bei der effizienteren Nutzung von Wohnraum Handlungsbedarf. Was allerdings kurzfristig Entlastung bringen könnte, ist unklar.

Previous Post

Neue AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ gegründet

Next Post

Mutmaßliche Schattenflotten-Tanker geraten vor Türkei in Brand

Next Post
mutmassliche-schattenflotten-tanker-geraten-vor-tuerkei-in-brand

Mutmaßliche Schattenflotten-Tanker geraten vor Türkei in Brand

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

RECOMMENDED NEWS

urteil:-bundesregierung-muss-mehr-gegen-nitrat-im-wasser-tun

Urteil: Bundesregierung muss mehr gegen Nitrat im Wasser tun

2 Monaten ago
eu-staaten-einigen-sich-auf-schaerfere-sanktionen-gegen-russland

EU-Staaten einigen sich auf schärfere Sanktionen gegen Russland

1 Monat ago
koalitionsausschuss:-euphorie-kommt-so-nicht-auf

Koalitionsausschuss: Euphorie kommt so nicht auf

2 Monaten ago
lagebild-des-bka:-bedrohung-durch-organisierte-kriminalitaet-bleibt-hoch

Lagebild des BKA: Bedrohung durch Organisierte Kriminalität bleibt hoch

1 Monat ago

BROWSE BY CATEGORIES

  • Finanzen
  • Forschung
  • Gesundheit
  • Nachrichten
  • Politik
  • Technik
  • Umwelt

BROWSE BY TOPICS

Aktion Allgemein Amazon Angebote Arm Ausland Berlin Billig Blitzangebote Chip Deals Deutschland E-Commerce Erneuerbare Energien Europa Fotografie Geld günstig günstiger Handel & E-Commerce Hardware Highlights Leben Marktberichte Nationalpark Netzwerk & Internet Online-Händler Ostsee Politik Preisvergleich Presse - News Rabatt Rabattaktion Reisen sale Schnäppchen Science & Technology shopping Sonderangebote Test Versand versandhändler Wandern Winfuture Wirtschaft

POPULAR NEWS

  • wie-die-erste-e-mail-nach-deutschland-kam

    Wie die erste E-Mail nach Deutschland kam

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Wie gefährlich ist Ecstasy?

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • So funktioniert die Richterwahl für das Bundesverfassungsgericht

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Rekorde dank Nvidia, Walt Disney mit Kimmel-Comeback – der Tag an der Wall Street

    0 shares
    Share 0 Tweet 0
  • Abstammung von Haustieren: Hauskatze kam mit den Römern

    0 shares
    Share 0 Tweet 0

Powered by Suedpole. Media

Follow us on social media:

Recent News

  • Der Verband der Familienunternehmer will Umgang mit der AfD ändern
  • USA und Ukraine bekräftigen gemeinsame Ziele für Frieden
  • Parteitag von Bündnis 90/Grüne: „Opposition ist nicht nur Mist“

Category

  • Finanzen
  • Forschung
  • Gesundheit
  • Nachrichten
  • Politik
  • Technik
  • Umwelt

Recent News

der-verband-der-familienunternehmer-will-umgang-mit-der-afd-aendern

Der Verband der Familienunternehmer will Umgang mit der AfD ändern

21:32:53 30. November 2025
usa-und-ukraine-bekraeftigen-gemeinsame-ziele-fuer-frieden

USA und Ukraine bekräftigen gemeinsame Ziele für Frieden

20:32:40 30. November 2025
  • About
  • Advertise
  • Careers

© 2025 Suedpole. Nachrichten

No Result
View All Result
  • Nachrichten
  • Umwelt
  • Politik
  • Gesundheit
  • Technik
  • Forschung
  • Finanzen
  • RSS

© 2025 Suedpole. Nachrichten

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password? Sign Up

Create New Account!

Fill the forms below to register

All fields are required. Log In

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In